Vampire-Dreaming

Vergesst die Twilightgeschichte wie sie alle kennen. Hier wird sie komplett neu geschrieben und das so wie ihr es wollt.

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Mittwoch, 13.05.2005

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Wohnküche

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1 Wohnküche am Mo 7 Nov 2011 - 19:57

Admin

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3
~~~~Inplay~~~~


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Bitte schreibt keine PM´s an den Admin da dieser nur für Adminarbeiten online ist und eure Fragen so nicht schnellstmöglich beantwortet werden können. Wendet euch bitte an das Team.

2 Re: Wohnküche am Sa 4 Feb 2012 - 20:51

Kira

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First Post


Sandrine Parker hatte im Park unter einem Baum eine ziemlich herunter gekommene junge Frau aufgegriffen. Viel geredet hatte die Frau nicht mit der Ärztin. Sie hatte lediglich erfahren, dass sie Kira hieß und von zuhause weggelaufen war. Mrs. Parker hatte die blauen Flecken auf ihren Armen entdeckt und nicht weiter nachgefragt. Sie hatte sich denken können was geschehen war. Da die junge Frau völlig durchgefroren und verhungert aussah und wirklich ungepflegt, hatte Mrs. Parker Kira ein Zimmer in ihrem Haus angeboten. Wirklich begeistert war Kira nicht davon gewesen. Ohnehin wirkte sie erstaunlich ängstlich.
Jedoch hatte Kira sich dazu breitschlagen lassen das Angebot anzunehmen und fürs erste zu den Parkers zu gehen um dort Unterschlupf zu finden.

Hier waren sie nun in diesem riesigen Haus. Kira schaute sich bereits im Flur um. Konnte sie hier wirklich bleiben, ohne dass sie sich verraten würde? Kira war nämlich nicht nur von zu Hause weggelaufen, sie war ebenso aus einer völlig anderen Welt entkommen. Kira war eine Dämonin, eine Feuerdämonin um genau zu sein. Sie hatte es zuhause nicht mehr ausgehalten, da sie dort Opfer von Misshandlungen und Vergewaltigungen geworden war.
Mrs. Parker führte Kira in die Küche wo sie ihr erst einmal eine Tasse Tee kochte. „SOPHIE?“, rief sie eine Treppe herauf. „SOPHIE? ALLEZ S'IL TE PLAIT? UND BRING DOCH EIN PAAR KLEIDER VON DIR MIT!“
Sophie schien jemand zu sein, der auch hier im Haus lebte. Bislang wurde noch nicht nach einem Mann gerufen, was Kira ungemein beruhigte, jedoch wusste sie anhand der Schuhe im Flur, dass auch ein Mann hier wohnte. Das würde noch zu einem großen Problem für Kira werden. Inzwischen hatte Kira herausgefunden, dass Sophie Mrs. Parkers Adoptivtochter war. Kira besaß nämlich auch die Gabe, die Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit der Menschenwelt und ihrer Heimat der Dämonenwelt zu sehen. Dadurch hatte sie erst von der Menschenwelt erfahren, in die sie dann Hals über Kopf geflüchtet war.

Kira hatte sich an den Küchentisch gesetzt und begonnen ihren warmen Tee zu trinken. Die Wirkung setzte auch direkt ein. Ihr wurde mollig warm und sie hörte zumindest schon mal auf zu Zittern.

3 Re: Wohnküche am Sa 18 Feb 2012 - 16:49

Sophie Parker

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Cf: Schlafzimmer

Obwohl Sophie nicht wusste, wofür ihre Mutter genau jetzt die Klamotten ihrer Tochter brauchte, hatte sie ein paar Sachen mit ins Erdgeschoß genommen.
Sie hatte eigentlich erwartet Sandrine alleine in der Küche aufzufinden, doch als sie den Raum betrat stellte sie überrascht fest, dass die Ärztin einen Gast mitgebracht hatte. Eine junge Frau, vielleicht ein paar Jahre älter als Sophie selbst, saß am Küchentisch und trank eine Tasse Tee. Sie wirkte ziemlich mitgenommen und ihre Kleidung sah so aus, als würde sie aus einem Altkleidercontainer stammen. Das war irgendwie schade, denn sie hatte eigentlich ein wirklich hübsches Gesicht und, soweit man es in diesem Outfit beurteilen konnte, eine tolle Figur. Vermutlich waren Sophie Sachen für sie bestimmt.
Die Schülerin warf ihrer Mutter einen fragenden Blick zu, woraufhin diese begann alles zu erklären:
„Das ist Kira. Sie hat gerade keine Wohnung, also habe ich ihr angeboten, sie eine Zeit lang hier bei uns wohnen zu lassen… bis sie was eigenes gefunden hat. Ich hoffe es macht dir nichts aus, ihr ein paar Kleider von dir zu leihen.“
Sophie war sich nicht ganz sicher, wie sie darauf reagieren sollte. Einerseits bewunderte sie die Hilfsbereitschaft und Fürsorglichkeit ihrer Mutter, aber andererseits wusste sie nicht, ob es wirklich so eine gute Idee war, einfach eine fremde Obdachlose bei sich wohnen zu lassen. Doch sie wollte jetzt nicht vor Kira eine Diskussion mit ihrer Mutter anfangen, also stellte sie sich dem Gast mit einem freundlichen „Hallo, ich bin Sophie.“ vor und drückte ihr den Stapel Klamotten in die Hand.
„Da sollte alles dabei sein, was du zum Anziehen brauchst… Willst du duschen? Oder ein Bad nehmen? Dann zeig ich dir das Badezimmer…“

4 Re: Wohnküche am So 19 Feb 2012 - 11:54

Kira

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Ein junges Mädchen, in Menschen Jahren irgendwas zwischen 18 und 20, kam in die Küche. In den Händen trug sie die Kleidung die Dr. Parker von ihr haben wollte. Sie sah etwas erstaunt aus, als sie Kira erblickte. Die junge Dämonin konnte es ihr nicht verübeln, immerhin hatte sie niemand vorgewarnt, dass ihre Adoptivmutter (das entnahm Kira einer Vision aus der Vergangenheit der beiden Frauen) einfach so eine fremde, obdachlose Frau mitnahm.
Kira nahm erneut einen Schluck Tee aus der Tasse. Sie sah zu wie Dr. Parker ihrer Tochter alles erklärte und lächelte das Mädchen dabei zaghaft an.

„K… Kira“, stellte die Dämonin sich vor, nachdem Sophie sich vorgestellt hatte. Jedoch klang sie dabei bei weitem nicht so selbstsicher wie die junge Frau. „Mein Name ist Kira.“ Sie nahm Sophie die Kleidung ab, die sie ihr mitgebracht hatte. Nun sah sich Kira das Mädchen, welches vor ihr stand genauer an. Sie war durchaus hübsch. Sie wirkte sehr sportlich und hatte wunderschöne Augen. Ihr Teint war dunkler als der von Kira Sie war allerdings kaum größer als die Dämonin.

„Duschen“, gab Kira als Antwort auf Sophies Frage. „Duschen wäre wirklich sehr nett.“ Ein zaghaftes Lächeln breitete sich auf Kiras Gesicht aus. Sie hatte schon ewig kein Warmes Wasser mehr auf ihrer Haut gespürt. Da sie ihre Haut, wie es die anderen Feuerdämonen alle konnten, nicht erwärmen konnte musste sie in eiskalten Seen im Wald baden gehen.

5 Re: Wohnküche am Fr 24 Feb 2012 - 11:33

Jessica Stanley

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CF=Schlafzimmer

Jessica lief hinter Sophie her, da sie nicht so recht wusste, wie sie sich Verhalten sollte. Aber dort in der Wohnküche war nicht nur die Frau, die wahrscheinlich Sophies Mutter war, sondern auch noch ein junges Mädchen. Jessica schätzte sie nicht viel Eltern als sie und Sophie es waren. Allerdings entschied sie sich, sich erst einmal zurück zu halten. Sophie redete mit ihrer Mutter und diese erklärte ihr, dass die junge Frau Kira hiess und für eine Zeit ebenfalls hier wohnen würde. Sophie sah zwar nicht sonderlich begeistert darüber aus, aber wer würde das schon sein wenn seine Mum einen wild fremden Menschen einfach so bei sich zu Hause einquartieren würde? Wahrscheinlich niemand. Sophie jedoch blieb freundlich, ging auf das Mädchen zu und gab ihr die Kleidung, die sie zuvor aus ihrem Schrank geholt hatte. Dann bat sie dem Mädchen an, ihr zu zeigen wo das Badezimmer sei, damit sie eine Dusche nehmen konnte und das Mädchen willigte dem auch sofort ein.

Jessica fand, dass das Mädchen ziemlich eingeschüchtert war, aber sie konnte schliesslich auch nicht wissen, woher diese kam oder aber was sie schon erleben musste. Schliesslich schien sie obdachlos zu sein. Dies war etwas, wovor Jessica wirklich Angst hatte, denn sie wüsste nicht wie sie dann reagieren sollte wenn sie wirklich nichts mehr hätte, nicht einmal mehr den Schutz eines Daches über dem Kopf. Während sie so darüber nachdachte, wurde ihr klar, dass vielen- auch ihr- meistens gar nicht bewusst war wie gut sie es bei sich zu Hause hatten, da sie all das einfach als selbstverständlich hinnahmen. Aber das war es bei Gottes Willen noch lange nicht.

Da Sophie sich nun erst einmal um das fremde Mädchen kümmern musste, ging Jessica auf die Frau zu und stellte sich vor. „Hallo, ich bin Jessica eine Schulfreundin von Sophie. Freut mich sie kennen zu lernen.“, sagte sie höflich und lächelte die Frau an. Diese schien auf einmal vollkommen überrascht und freundlich ihr gegenüber zu sein, obwohl sie gerade noch ziemlich gestresst zu sein schien. Sie begrüßte Jessica und sagte, dass sie sich freuen würde endlich mal jemanden von Sophies Schulfreunden kennen zu lernen. Es war eben genauso, wie Sophie es gesagt hatte. Dann wendete sie sich noch einmal kurz an Sophie und lächelte auch Kira an. „Kümmere du dich erst einmal um Kira, ich warte solange hier wenn du magst.“, sagte sie und hoffte, dass sie mit ihrem Lächeln das Mädchen nicht allzu sehr erschreckt hatte.

Aber so war Jessica nun einmal, wenn sie irgendwo fremd war, dauerte es nicht lange bis ihr Selbstbewusstsein die Macht über ihr Handeln gewann und sie sich vorstellte und meistens auch ein Gespräch anfing. Manchen Leuten, denen sie begegnete gefiel dies gar nicht, allerdings gab es widerum auch jene die gerade das an ihr schätzten. Denn nur in ganz wenigen Situationen bekam sie es mit der Angst zu tun und lief vor Menschen weg, oder machte einfach einen Bogen um sie. Sie ging zu Sophies Mutter und setzte sich zu ihr, als diese ihr auch direkt einen Tee anbot. Sie nickte und kurz darauf hatte sie auch schon einen vor sich stehen. Während sie nun also darauf wartete, dass Sophie mit dem Mädchen nach oben ging und wieder herunter kam unterhielt sie sich ein bisschen mit Sophies Mum. Diese wollte wissen was Jessica so für Hobbies hatte und ob sie mit ihrem Lernen schon weiter gekommen waren. Immerhin wusste sie das Jessica schon nach der Schule mit hierher gekommen war.

(occ: sorry nochmal das ich einfach so verschwunden bin =( hoffe das meine bitch mir net sauer ist *knuddel*)

6 Re: Wohnküche am So 26 Feb 2012 - 13:48

Sophie Parker

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Kira wirkte ziemlich unsicher, als sie sich vorstellte. Sie wirkte irgendwie so… eingeschüchtert. Sophie wollte gar nicht an das denken, was diese arme Frau vermutlich schon alles durchmachen hatte müssen. Ihre Arme waren voller blauer Flecken. Manche waren schon fast wieder verheilt, manche waren etwas frischer. Solche Verletzungen zog man sich nicht zu, wenn man stolperte und auf den Boden fiel.
In Momenten wie diesen wurde Sophie wieder bewusst, was für ein Glück sie mit ihrer Adoptiv-Familie hatte. Sie hätte auch in einem Waisenhaus oder bei einer ganz schrecklichen Familie landen können, doch Sandrine hatte sie bei sich aufgenommen und ihr eine recht behütete Kindheit und Jugend geschenkt. Es war zwar vielleicht riskant eine wildfremde Person bei sich zu Hause aufzunehmen, aber es wäre einfach unmenschlich Kira wieder zurück auf die Straße zu schicken.

„Ok…“, erwiderte sie, „Dann komm einfach mit mir mit und ich zeige dir alles.“
Sophie verließ die Küche und führte Kira zum Badezimmer, während Jessica in der Küche blieb und sich mit Sophies Mutter unterhielt. Die beiden verstanden sich gut, was Sophie nicht wunderte, denn sowohl Jessica als auch Dr. Parker waren nicht schlecht im Kontakte knüpfen und Smalltalk führen.

Nachdem Sophie ihrem Gast das Bad gezeigt und ihr ein paar frische Handtücher gegeben hatte, ging sie wieder zurück in die Küche, um kurz mit ihrer Mutter über ihre neue Mitbewohnerin zu reden.
„Also Kira wird jetzt bei uns einziehen?“, fragte Sophie ihre Mutter auf Englisch, denn sie wollte sich vor Jessica nicht auf Französisch mit Sandrine unterhalten. Das wäre ziemlich unhöflich.
„Ich verstehe ja dass du misstrauisch bist…“, erwiderte Mrs. Parker, „… aber ich konnte das arme Mädchen nicht einfach auf der Straße lassen. Ich habe schon so viele junge Frauen wie sie gesehen. Verängstigte Frauen… Frauen, die niemanden haben… Frauen wie Cécile.“
Während Sophie sich die Worte ihrer Mutter anhörte, schenkte sie sich auch eine Tasse Tee ein, denn Sandrine hatte eine große Kanne für alle gemacht. Während der Jahre, die sie in England verbracht hatten, waren sie irgendwie alle zu Tee-Junkies geworden. Wann immer es in dieser Familie etwas zu besprechen gab, wurde als erstes eine Kanne Tee gemacht.
„Bitte lass Cécile da raus. “, sagte Sophie ein wenig verärgert. Die Sache schien Sandrine wirklich am Herzen zu liegen, denn sonst hätte wohl nicht Sophie leibliche Mutter erwähnt. Das war unfair. „Sie scheint ja wirklich Hilfe zu brauchen…“, fuhr Sophie fort, „Aber glaubst du wirklich, dass es eine gute Idee ist, sie gleich hier einziehen zu lassen? Weiß Dad überhaupt schon davon?“
Sophie versuchte nicht allzu vorwurfsvoll zu klingen, denn sie wollte ja keinen Streit anfangen, sondern einfach nur wissen, ob Sandrine sich die ganze Sache wirklich gut überlegt hatte.
„Ich weiß nicht, wie ich ihr sonst vernünftig helfen soll.“, antwortete Sandrine, „In Marseille oder in London habe ich immer gewusst, wo ich Frauen wie sie hinschicken muss, aber Forks gibt es einfach keine guten Einrichtungen für Obdachlose ohne Papiere… und jede andere Art der Hilfe wäre sinnlos.
Alexander weiß noch nichts davon. Er ist ja gerade wegen seiner Knorpel-Forschungsarbeit bei einer Kollegin in Seattle und da wollte ich ihn tagsüber nicht stören… ich werde ihn aber heute noch anrufen… mach dir darüber keine Sorgen. Ich werde ihm schonend beibringen, dass wir jetzt noch eine neue Mitbewohnerin haben. Außerdem ist es ja nur vorübergehend…“
„Okay…“, erwiderte Sophie, „Dann sollten wir wohl das Bett im Gästezimmer frisch überziehen…“
Es war vermutlich sowieso sinnlos zu versuchen, Sandrine von ihrem Plan abzubringen. Außerdem schien Kira ja ein ganz nettes Mädchen zu sein. Vielleicht war sie ja sogar eine Bereicherung für die Familie Parker.
„Ja… genau das werde ich jetzt tun… das arme Mädchen braucht ja ein Zimmer…“, murmelte Sandrine und verließ die Küche.

Sophie nahm einen kräftigen Schluck aus ihrer Tasse und wandte sich schließlich an Jessica:
„Es tut mir Leid, dass wir unsre Familienprobleme so vor dir ausdiskutiert haben, aber ich wollte die Sache irgendwie gleich klären… Ich hoffe das war dir jetzt nicht unangenehm oder so…“

7 Re: Wohnküche am So 26 Feb 2012 - 14:20

Kira

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Kira lächelte Jessica verhalten an, als auch diese die Kühe betrat. Sie war absolut nicht überrascht, dass eine von Sophies Freundinnen auftauchte. Vielleicht war das falsch. Vielleicht hätte Kira lieber ein wenig überrascht schauen sollen, denn niemand wusste, dass sie die Sehergabe hatte.
Sie beobachtete, wie Sophie ihre blauen Flecken an den Armen betrachtete und strich automatisch mit den Händen über ihre Arme. Sie mochte es nicht, wenn jemand ihre Schandmale und Narben betrachtete. Es gab ihr das Gefühl bemitleidet zu werden.

Zögerlich folgte Kira der Schülerin in das Badezimmer wo sie ihr alles zeigte, erklärte und frische Handtücher gab. „Danke…“, sagte Kira leise und lächelte Sophie erneut an. Dann verließ Sophie das Bad. Kira konnte sich nun ausziehen und unter die Dusche stellen. „Ihr Körper war übersäht von blauen Flecken, Striemen, die schorfig waren und Narben. Sie war bereits seit einem Monat in der Menschenwelt. Ihre Wunden hatten angefangen zu heilen, auch wenn es lange dauern würde, bis man so gut wie gar nichts mehr sehen konnte. Jede Bewegung war reiner Schmerz für Kira, den sie tapfer ertrug ohne auch nur eine Miene zu verziehen.
Während sie vor ihrem geistigen Auge das Gespräch in der Küche verfolgte, stellte sie sich unter die heiße Dusche und wusch sich den Dreck der Wälder, und Brückenunterführungen von ihrem Körper. Seife benutze sie nicht, da noch einige Wunden offen waren und es höllisch Brennen würde.

Als die Dämonin fertig war mit Duschen, fühlte sie sich frisch, sauber und endlich aufgewärmt. Sie suchte sich aus dem Stapel Kleider, die Sophie ihr gegeben hatte, eine Jeans sowie Top und Strickjacke heraus und zog diese an. An den Füßen blieb sie Barfuß und ihr nasses Haar flocht sie an der rechten Seite herunter.
Als die Luft rein war, und Sophie und Dr. Parker sich nicht weiter stritten, beschloss Kira wieder zurück in die Küche zu gehen. „Könnte ich vielleicht noch eine Tasse Tee bekommen?“, fragte Kira, nachdem sie sich in den Türrahmen gestellt hatte.
Sie atmete einmal tief durch bevor sie all ihren Mut zusammen fasste und sich vor Sophie stellte. „Hör mal… ich weiß, dass es nicht okay von deiner Mutter war, ohne eure Mitentscheidung darüber zu bestimmen, dass ich hier einziehe. Ich war auch eigentlich dagegen, aber sie bestand darauf und ich hatte Angst Nein zu sagen als sie so bestimmend vor mir stand.“
Leicht lächelnd setze sie sich dann an den Tisch und trank die zweite Tasse Tee, die Sophie ihr gegeben hatte.

8 Re: Wohnküche am Mo 27 Feb 2012 - 9:06

Jessica Stanley

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Es dauerte nicht lange bis Sophie zusammen mit dem Mädchen den Raum verliess und Jessica trank von dem Tee, denn Sophies Mutter ihr eingegossen hatte. Kurz darauf erschien Sophie allerdings schon wieder, jedoch war sie alleine. Jessica lächelte ihre Schulfreundin an und wurde dann Zeuge einer ziemlich verwirrten Familiendiskussion zwischen Mutter und Tochter. Jessica konnte Sophie vollkommen verstehen, sie würde sehr wahrscheinlich in keinster Weise anders reagieren, wenn ihre Mum plötzlich auf die Idee kommen würde, eine fremde Obdachlose bei ihnen zu Hause einzuquartieren. Zumal anscheinend ihr Mann nicht einmal darüber Bescheid wusste.

All dies waren jedoch Dinge die Jessica überhaupt nichts angingen von daher hielt sie sich einfach geschlossen und trank in Ruhe den Tee. Dann verliess Mrs. Parker auch schon die Wohnküche, um dem fremden Mädchen das Gästezimmer herzurichten. Immerhin hatten sie so etwas und Sophie musste nicht auch noch ihr eigenes mit Kira teilen. Wahrscheinlich war sie ja ein nettes Mädchen, aber gerade Mädels in ihrem Alter waren nicht scharf darauf ihre Privatsphäre mit anderen zu teilen. Nun wendete Sophie sich auch wieder an Jessica, nachdem sie ebenfalls einen Schluck Tee aus ihrer Tasse getrunken hatte, die sie zuvor von ihrer Mutter bekommen hatte. Anscheinend wurde in diesem Haushalt viel Tee getrunken. Aber das machte Jessica nichts aus, dafür trank ihre Mutter bestimmt 10 Liter Kaffee an einem Tag und dieses Zeug konnte das Mädchen überhaupt nicht leiden.

Sophie entschuldigte sich dafür, dass Jessica mehr oder weniger Teil dieser nicht gerade angenehmen Szene gewesen war und fügte hinzu, dass sie hoffte, dass Jessica es ihr jetzt nicht übel nahm. Doch diese lächelte nur. „Ach quatsch, es ist völlig normal in meinen Augen und ich denke, wenn ich an deiner Stelle gewesen wäre, ich wäre nicht so ruhig geblieben. Auch wenn dieses Mädchen vielleicht nett ist, sie ist immernoch fremd.“, sagte Jessica dann freundlich wie sie nun einmal war. Wahrscheinlich hätte sie ihre Mutter in so einer Situation erst einmal einiges an den Kopf geworfen von wegen Verantwortungslosigkeit und so etwas – und dies mit Sicherheit nicht in einem solch sachlichen Ton wie Sophie es getan hatte.

Dann sah sie Sophie wieder an. „Wenn du magst können wir auch wann anders weiter lernen, ich denke du solltest dich erst einmal ein wenig um das Mädchen kümmern, aber wenn du möchtest kann ich trotzdem noch etwas bleiben.“, bot sie ihrer Freundin dann an. Denn sobald Kira wieder nach unten kommen würde, konnte Sophie schlecht sagen, dass sie zusammen mit Jessica wieder nach oben ging zum weiter lernen. Das würde nicht gerade den perfekten Eindruck hinterlassen.

Doch dann kam das Mädchen auch schon die Treppen herunter, frisch geduscht und mit der Kleidung, die Sophie ihr gegeben hatte sah sie auf einmal ganz anders aus. Wobei Jessica fand dass sie irgendetwas seltsames an sich hatte. Allerdings konnte man sich darauf nichts einbilden, denn es war oft so dass für Jessica ganz normale Alltagsdinge seltsam vorkamen. Sie lächelte das Mädchen freundlich an. „Du kannst dich ruhig zu uns setzen, wir beissen nicht.“, sagte sie dann und trank erneut von ihrem Tee, der nun nicht mehr ganz so heiss war.

9 Re: Wohnküche am Di 6 März 2012 - 21:45

Sophie Parker

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„Ja, es wäre vielleicht wirklich besser, wenn wir das Lernen verschieben.“, stimmte Sophie ihrer Schulfreundin zu, „Dafür hab ich heute, glaube ich, echt keinen Kopf mehr. Aber du kannst natürlich gerne noch ein bisschen bleiben… also wenn du willst… du musst nicht…“
Sophie würde bestimmt auch alleine mit ihrem Gast zurechtkommen, aber es war ihr doch irgendwie angenehmer, wenn Jessica zur moralischen Unterstützung noch eine Weile bei ihr blieb.

Es dauerte nicht lange bis Kira frisch geduscht aus dem Badezimmer zurückkam. Sophie schenkte ihr noch eine Tasse Tee ein und hörte sich an, was Kira über ihre Begegnung mit Sandrine erzählte.
„Ich habe mir schon gedacht, dass das ungefähr so abgelaufen ist.“, erwiderte die Schülerin schmunzelnd, „Meine Mutter akzeptiert kein Nein als Antwort. Wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, kann ihr das niemand ausreden… außer meiner Schwester vielleicht… aber in deinem Fall würde vermutlich nicht einmal sie das schaffen.“
Zumindest nicht über’s Telefon… und dass Camille extra von Frankreich nach Washington fliegen würde, um mit ihrer Mutter zu streiten, bezweifelte Sophie stark.
„Und mach dir keine Sorgen, weil sie über unsere Köpfe hinweg entschieden hat… das ist nicht das erste Mal, dass sie das tut. Sie handelt eben manchmal wirklich spontan. Das können nicht viele Leute. Wenn sie dich nicht gleich mitgenommen hätte, sondern vorher mit uns alles besprochen hätte, wärst du vielleicht nicht mehr dort gewesen, wo ihr euch getroffen habt und wir hätten dich vielleicht nie wieder gefunden. Manchmal muss man eben einfach auf’s Tor schießen, obwohl eine andere Spielerin vielleicht besser steht.“
Hatte sie gerade eine Fußball-Metapher verwendet, um das Verhalten ihrer Aadoptiv-Mutter recht zu fertigen? Sie brauchte dringend noch ein paar andere Hobbys…
Vielleicht war es besser, wenn sie einfach erzählte, wie sie damals in diese Familie aufgenommen worden war. Dann würde Jessica vielleicht verstehen, warum Sophie im Gespräch mit ihrer Mum so sachlich geblieben war und Kira würde sich vielleicht ein bisschen weniger wie ein Eindringling vorkommen.
„Wenn sie nicht so wäre, wie sie ist, wäre ich jetzt wahrscheinlich kein Teil dieser Familie.“, erklärte sie ihren beiden Gästen, „Sandrine Parker ist nicht wirklich meine Mutter… also nicht im biologischen Sinn… meine leibliche Mutter ist bei meiner Geburt gestorben. Sandrine war ihre Ärztin und hat sich nach ihrem Tod irgendwie für mich verantwortlich gefühlt, also hat sie versucht meinen Vater zu finden, aber von ihm fehlt bis jetzt jede Spur, also hat sie mich damals einfach zu sich mit nach Hause genommen. Und glaube, dass hat sie bis jetzt nicht bereut...Zumindest hab ich mir immer Mühe gegeben, dass sie das nicht tut.“ Sie grinste, „Naja… fast immer…“ Hin und wieder machte auch Sophie etwas Dummes, mit dem ihre Adoptiv-Eltern nicht einverstanden waren. Immer nur die brave Tochter zu sein wäre doch langweilig…

10 Re: Wohnküche am Mi 7 März 2012 - 17:20

Kira

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Kira musste ein wenig lächeln. „Ich weiß, dass ihr nicht beißt“, sagte sie an Jessica gewandt. Wie denn auch ihr seid Menschen und keine wilden Tiere, dachte sie sich allerdings ihren Teil. Sie setzte sich jedoch zu den beiden Mädchen an den Küchentisch.
Sophie unterdessen erklärte der Dämonin, dass sie sich keine Sorgen machen sollte und das Dr. Parker des Öfteren über die Köpfe der Familie hinweg entscheiden würde. „Ja, da hätte sie völlig recht gehabt“, sagte Kira. „Wäre sie erst nach Hause gegangen um euch zu fragen wäre ich wohl abgehauen und hätte mich einige Zeit an dem Ort nicht mehr blicken lassen.“
Sophies Mutter hatte anscheinend ein sehr gutes Gefühl, was andere Menschen anging. Naja in ihrem Fall hatte sie wohl ein sehr gutes Gespür für andere Wesen.

Sophie erzählte Jessica und Kira, wie sie zu ihrer Familie fand. Anscheinend wollte sie wohl, das Kira sich nicht schlecht fühlte, weil sie einfach so in die Familie geplatzt war. Es war wirklich Nett von der Schülerin das zu tun. Kira tat so als würde sie ihr gespannt zuhören, jedoch kannte sie die Geschichte bereits aus einer ihrer Visionen.
„Mach dir keine Vorwürfe“, gab Kira Sophie zurück. „Kinder tun sehr häufig Dinge, die ihren Eltern Missfallen und dennoch lieben sie sie!“ Es sei denn man war ein weiblicher Dämon aus einer anderen Welt in der Mann selbst dafür bestraft wurde, dass man etwas richtig machte. „Naja meistens lieben Eltern ihre Kinder jedenfalls“, fügte sie noch hinzu. Geistesabwesend strich Kira über ihren Arm. Er war zwar bedeckt und man konnte die Schundmale nicht sehen aber die Dämonin spürte sie dennoch. Kira trank erneut einen Schluck von ihrem Tee. Sie mochte keine Fragen an die beiden Mädchen stellen. Was sollte sie auch großartig nachfragen. Das meiste wusste die Seherin bereits über die Mädchen, die ihr gegenüber saßen.

„Du…du hast noch einen Vater oder?“, fragte Kira und wirkte nun wieder sehr ängstlich. Sie hatte Angst vor Menschen und speziell vor dem männlichen Geschlecht.

11 Re: Wohnküche am Di 13 März 2012 - 20:27

Jessica Stanley

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Sophie stimmte Jessica zu, als sie ihr vorschlug das lernen besser zu verschieben. Aber dennoch bot sie ihr an, noch etwas hier zu bleiben. Bei diesem Vorschlag lächelte Jessica ihr zu. „Natürlich, ich habe noch etwas Zeit, also muss ich nicht sofort wieder los.“, dann trank sie jedoch die Tasse aus.

Da Kira nun auch wieder da war, erklärte Sophie ihr entschuldigend, dass sie damit gerechnet hatte das ihre Mutter sie von der Arbeit mitgebracht hatte. Alleine schon mit der Begründung Kira wäre nicht mehr da gewesen, wenn Sophies Mutter zuerst nach Hause gegangen wäre und alles mit ihrer Familie abgeklärt hätte. Ein wenig schmunzeln musste Jessica dennoch, da auch ihre Mum eine ziemlich soziale Ader hatte, aber dennoch nicht auf die Idee kommen würde, wildfremde Menschen zu ihnen nach Hause zu holen. Kira jedoch stimmte Sophie zu, dass sie nicht mehr an dem Ort geblieben wäre, wenn sie gewusst hätte, dass Mrs. Parker zurückkommen würde, um sie zu holen und mehr oder weniger zu befreien.

Daraufhin begann Sophie ihnen zu erklären, dass gerade die soziale Ader ihrer Mum dazu geführt hatte, dass Sophie ein Mitglied dieser Familie wurde. Denn ebenfalls ihre Mum wurde von Mrs. Parker versorgt und starb. Das tat Jessica sehr Leid und sie hörte jedem einzelnen Wort zu. Natürlich erklärte die Tatsache noch einiges von den unerklärlichen Unähnlichkeiten zwischen Sophie und ihrer vermeindlichen Mutter.

Gerade als Kira ziemlich verängstigt nachfragte ob Sophie auch einen Vater hätte, wollte Jessica gerade etwas nachfragen. Doch dann piepste ihr Handy. Die beiden anderen Mädchen sahen sie kurz an und Jessica lächelte. „Sorry, ich schaue kurz nach wer das ist.“, mit diesen Worten entschuldigte sie sich und nahm dennoch ihr Handy aus der Hosentasche. Sie hatte eine Sms von Bella. Diese schrieb, dass sie einige Zeit krank gewesen war, sich aber jetzt wohl besser fühlte und gerne etwas mit ihrer Freundin unternehmen wollte. Jessica schrieb ihr schnell zurück und sah dann Sophie an. „Das war eine Freundin, sie fragt ob ich Zeit hätte mich mit ihr zu treffen, sie war krank und ich denke sie braucht auch Hilfe bezüglich der Hausaufgaben. Ich hoffe du bist mir nicht böse, wenn ich gehe. Ich meine du hast ja eh noch einiges zu tun.“, Jessica wollte nicht einfach gehen und Sophie alleine lassen. Aber gerade nach der Reaktion von Kira bezüglich eventuell vorhandener männlicher Personen im Haushalt, war es vielleicht doch besser, wenn Sophie sich erst einmal alleine mit ihr auseinander setzen würde.

Da Sophie sie anlächelte, lächelte Jessica zurück und verabschiedete sich sogleich von den Beiden. Sophie nahm sie kurz in den Arm und Kira lächelte sie an. "Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und wenn du magst können wir uns morgen nach der Schule noch einmal treffen und das Lernen nachholen.", sagte sie noch kurz zu Sophie und ging dann aus dem Haus hinaus.

Draussen steig sie sofort in ihr Auto und drehte die Musik auf. Dann machte sie sich auf den Weg um zu Bellas Haus zu fahren, es war ein kleines Stück, bis sie dort angekommen war.

TBC=Vor dem Swan Haus

12 Re: Wohnküche am Sa 17 März 2012 - 20:25

Sophie Parker

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Kiras Reaktion auf Sophies Scherz verdeutlichte noch einmal, dass die junge Frau dort wo sie herkam nicht mit besonders viel Respekt behandelt worden war. Ihre Familie schien ihr nicht das Gefühl gegeben haben geliebt zu werden. Es musste wirklich grauenhaft sein, aufzuwachsen ohne je zu erfahren wie es sich anfühlte so akzeptiert und geliebt zu werden, wie man war. Wie sollte man später je wirklich glücklich werden können, wenn man in seiner Kindheit nie Geborgenheit kennengelernt hatte, sondern immer nur mit Gewalt konfrontiert worden war? Wie sollte man jemals jemandem vertrauen, wenn man früher nicht einmal seinen eigenen Eltern vertrauen hatte können?

Vielleicht war es wirklich nicht so schlecht, dass Jessica jetzt ging. Schließlich hatte Kira nach Sophies Vater gefragt, vor dem sie sich offensichtlich fürchtete und da war es vermutlich besser, wenn Sophie alleine mit ihrer neuen Mitbewohnerin reden konnte.
Sophie verabschiedete sich von Mitschülerin. „Ja, das mit dem Lernen holen wir irgendwann noch einmal nach. Fahr ruhig zu deiner Freundin… bis morgen in der Schule!“

Nachdem Jessica gegangen war, wandte sie sich wieder an Kira.
„Ja, ich habe auch einen Vater. Aber du brauchst die wegen ihm wirklich keine Sorgen zu machen“, versuchte sie der verängstigten jungen Frau zu erklären, „Er kann keiner Fliege was zu Leide tun. Außerdem ist er gerade in Seattle und kommt erst in ein paar Tagen wieder zurückkommen. Da wird meine Mum ihn auch schon darauf vorbereitet haben, dass du eine Zeit lang hier bei uns bleiben wirst. Mit ihm sollte es wirklich keine Probleme geben… Du wirst ihn wahrscheinlich nicht allzu oft zu Gesicht bekommen. Er arbeitet in letzter Zeit sehr viel…“
Es war inzwischen ganz schön spät geworden. Bei der ganzen Aufregung war Sophie gar nicht aufgefallen, wie schnell die Zeit vergangen war.
„Meine Mum ist inzwischen bestimmt schon fertig damit, das Gästezimmer für dich vorzubereiten. Soll ich dir mal zeigen, wo es ist?“

Tbc: Gästezimmer

ooc: ich hoffe, es ist ok, dass ich dich in einen andren rau entführe..;-)

13 Re: Wohnküche am Di 20 März 2012 - 16:06

Kira

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Kira beobachtete wie Jessica sich von Sophie verabschiedete und dann ging. „Auf Wiedersehen Jessica“, sagte Kira und hoffte, dass dies nicht ganz so bald sein würde. Sie hatte zwar nichts gegen das Mädchen, aber sie war ihr doch nicht so wirklich geheuer und ein wenig Angst hatte die Dämonin auch vor ihr.

Nachdem Jessica weg war, erzähle Sophie dann von ihrem Vater. „O…okay…“, sie versuchte keine Angst mehr zu haben, aber dennoch war die Angst weiter da. Die Aussagen, die Sophie über ihren Vater getroffen hatte, waren zwar alle samt nett und in ihren Visionen sah sie auch, dass er nett war und liebevoll aber dennoch blieb die Angst vor einem männlichen Wesen. Einige der Dämonen die sie kennen gelernt hatte sahen auch nett aus, waren in ihren Visionen auch nette Dämonen aber dennoch hatten sie schlimme Dinge mit Kira angestellt.

„Ähm“, begann Kira dann. „Vielleicht wäre es sinnvoll morgen einen Fäl…ähh Arzt aufzusuchen. Vielleicht auch besser einen weiblichen, oder deine Mum nimmt mich mit ins Krankenhaus?“ Sie wollte eigentlich darauf hinaus, dass sie irgendwer einmal durchcheckte und nach schaute ob sie irgendeine Brut mit aus der Dämonenwelt mit gebracht hatte. Aber wie genau sie das ausdrücken sollte, wusste sie nicht.

Kira nickte nur und folgte Sophie in das Gästezimmer. „Wenn… wenn du Fragen an mich hast, dann Frag ruhig. Ich versteh das, ich würde auch einiges Wissen wollen wenn meine Mutter eine wildfremde Frau mich nach Hause genommen hätte. Und deinem Blick eben, als ich deinen Scherz anders gedeutet habe, nach zu urteilen hast du schon ein paar oder?“

TBC: Gästezimmer

Ooc: Sonnenschein, du darfst mich überall hin entführen.

14 Re: Wohnküche am Mo 25 Jun 2012 - 17:07

Kira

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Cf: Gästezimmer

Kira lächelte. Sie freute sich wirklich, dass sie nun einmal etwas richtiges Kochen würde und sogar war davon abbekommen würde. Für ihre Familie hatte sie immer gekocht und nur die Reste bekommen, und dass auch nur, wenn sie Glück hatte. Manchmal, wenn es ihr gelang, hatte sie einige happen direkt aus dem Topf gegessen. Hatte ihr Vater oder einer ihrer Brüder sie erwischt, hatte man sie wie zu fast jedem anderen Anlass, windelweich geprügelt.
„Langsam Anfangen klingt gut“, erwiderte die Dämonin auf die Antwort ihrer Frage. „Ich denke das wird bestimmt nach und nach funktionieren!“
Sie kamen in der Küche an. Kira stand erst mal ein wenig hilflos herum. Sie wusste ja nicht, wo sich was in der großen Küche befand. Ihr Blick viel beim sich Umschauen auf den Kalender, der an der Wand hing. Das Datum des 16.Mai fiel ihr direkt ins Auge. Ihr Geburtstag… Sie wusste nur, dank ihrer Seherfähigkeiten, dass sie da Geburtstag hatte. 180 Jahre würde sie werden… Sie hatte nie einen Geburtstag gefeiert. „Sag mal wie alt bist du eigentlich Sophie?“, fragte Kira die Schülerin und riss sich von dem Kalender los.

15 Re: Wohnküche am So 1 Jul 2012 - 16:40

Sophie Parker

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Während Sophie mit Kira in die Küche ging, überlegte sich die Schülerin, was sie ihrem Gast jetzt bloß kochen sollte.
Es sollte auf jeden Fall irgendetwas leichtes, gut verträgliches sein, also sollte sie zu viel Fett und zu scharfe Gewürze meiden. Aber was war mit Milch? Vielleicht konnte Kira ja keine Lactose verdauen. Und was war mit Obst? Das enthielt viel Säure und das vertrugen manche Menschen nicht.
Wenn Sophie wirklich jede mögliche Unverträglichkeitsquelle aus dem Weg schaffen wollte, musste sie Kira wohl diesen weichgekochten Einheitsbrei machen, den man immer bekam, wenn man im Krankenhaus war, doch sowas schmeckte einfach abscheulich. Das konnte sie ihrem Gast nicht antun.
Sophie ging zum gut gefüllten Kühlschrank und öffnete ihn, um nachzusehen, woraus sie heute ein Mittagessen zaubern konnte. Es gab ein paar verschiedene Gemüsesorten, ein bisschen mageres Fleisch und diverse andere Lebensmittel, die sie eigentlich immer im Haus hatten.
„Was hast du denn früher immer so gegessen?“, fragte Sophie, während sie ihren Blick immer noch auf den Inhalt des Kühlschranks gerichtet hatte, sodass sie gar nicht bemerkte wie fasziniert Kira von ihrem Küchen-Kalender war,„Isst du Fleisch? Ich hab hier Hühnerfilets, die ich braten könnte. Und als Beilage kann ich dir Reis und Gemüse anbieten.“
Erst als Kira sie ansprach, nahm Sophie ihren Kopf wieder aus dem Kühlschrank.
„Achtzehn. Ich bin achtzehn.“, antwortete Sophie automatisch. Das war eine interessante Frage. Vermutlich wollte Kira ihre Gastgeberin einfach ein bisschen besser kennen lernen.
„Und wie alt bist du?“

16 Re: Wohnküche am Sa 28 Jul 2012 - 18:21

Kira

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„Früher?“, fragte Kira etwas verschüchtert. „Na…naja… auf der Straße bekommt man nicht so viel. Meistens bin ich in den Wald gegangen und habe Wurzeln, Beeren oder Ratten gegessen, wenn ich glückhatte habe ich auch mal ein Eichhörnchen bekommen.“
Kira wusste, dass das nicht sonderlich appetitlich war. Aber Sophie hatte ja nun einmal gefragt. Das Essen, welches sie in der Dämonenwelt zubereitete hatte, wollte sie ihr nicht erzählen, das wäre viel zu auffällig gewesen und sie musste ja ihre Deckung waren.
„Also ja ich esse Fleisch. Hühnchen klingt sehr gut!“
Kira dachte einen kurzen Moment darüber nach wie Hühnchen wohl schmecken würde. Sie hatte in der Dämonenwelt von dem Fleisch nie etwas abbekommen. Hühnchen klang auf jedenfall sehr lecker. Braten… kannte sie auch nicht.
„Ich werde in ein paar Tagen hun…“, wie war das noch? Die Tarnung wahren? Das klappte ja wirklich sehr gut. „25… ich werde 25“, konnte die Dämonen sich noch retten und hoffte, dass es nicht allzu auffällig gewesen war.

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